Aktuelle Corona-Meldungen

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STAND:  Donnerstag, den 16. Juli, um 6.30 Uhr

 

Diese Seite enthält alle wichtigen Informationen, die uns zurzeit verfügbar sind.  Diese Auskünfte werden regelmäßig aktualisiert.

 

Neue Lockerungen:  Besucher Anzahl im Kino und kulturellen Veranstaltungen verdoppelt, Teilnehmerzahl bei Sportwettkämpfen erhöht, beruflich oder dienstlich veranlasste Veranstaltungen genehmigt, Märkte ohne Volksfestcharakter erlaubt.

 

AUSFÜHRLICHE AMTLICHE INFORMATION:

 

Landkreis NEA:

Hotline:  09161/925050,

Montag-Sonntag, 8 bis 12 Uhr

Montag-Donnerstag 14 bis 16 Uhr

Internet:  Hier anklicken!

Landkreis ERH:

Hotline:  09131/803 2680

Montag-Donnerstag 8.30 bis

16 Uhr, Freitag 8.30 bis 12 Uhr

Internet:  Hier anklicken!

 

Freistaat Bayern

Corona Info-Seite

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Corona FAQ:

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Hotline:  Täglich:  8 bis 18 Uhr – 089/122 220

Wer glaubt, sich mit dem Corona-Virus angesteckt zu haben und erkrankt ist, wendet sich bitte zunächst telefonisch an seinen Hausarzt oder die Kassenärztliche Vereinigung (KVB) unter der Telefonnummer: 116 117.

 

Bestätigte Fälle:

 

Stand:  Landkreis NEA, 15. Juli 2020, Landkreis ERH, 9. Juli 2020

Im Landkreis NEA gibt es 8 Corona-Patienten in Behandlung, im Landkreis ERH 6 Patienten in Behandlung.  Es gibt insgesamt 257 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis NEA, 243 davon genesen und 6 Personen verstorben, und 244 bestätigte Fälle im Landkreis ERH, 229 davon genesen und 9 Personen verstorben.

 

 

Corona-Regeln geändert – Stand:  Dienstag, den 14. Juli

 

Umfassende Pressemitteilung der bayerischen Staatsregierung von Dienstag, den 14. Juli:

Hier anklicken!

 

 

Aktuelle Punkte:

 

Kostenlose Tests für alle: 

 

Das aktuelle bayerische Testangebot:

 

·            Testungen für die Bewohner Bayerns, sich auch ohne Symptome freiwillig testen zu lassen.

 

·             Die Testungen sind jederzeit möglich; eine Obergrenze für Testungen pro Person gibt es nicht.

 

·             Die Testungen werden durch Vertragsärzte durchgeführt.

 

·             Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) übernimmt die Kostenabrechnung für den Freistaat Bayern.

 

·             Die Kosten trägt vollständig der Freistaat Bayern,

 

 

Persönlich: 

 

Die Regelungen zur allgemeinen Kontaktbeschränkung werden erweitert.  Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist künftig in der Familie sowie mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands oder in einer Gruppe von bis zu zehn Personen gestattet.  Bisher durfte man sich im öffentlichen Raum nur mit den Personen des eigenen Haushalts, Familienangehörigen oder Personen eines weiteren Haushalts treffen.  Bei privaten Zusammenkünften zu Hause gilt keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder eine zahlenmäßige Beschränkung, stattdessen soll dort die Personenzahl unter Berücksichtigung der allgemeinen Grundsätze (Mindestabstand) begrenzt werden.  Das Abstandsgebot von 1,5 Metern und die Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen bleiben unverändert.  In geschlossenen Räumen soll für ausreichend Belüftung gesorgt werden.  Die Regelungen für die Gastronomie, Hotellerie und Kulturstätten werden entsprechend erweitert.  Die Rahmenkonzepte der betroffenen Fachministerien werden, soweit erforderlich, entsprechend angepasst.

 

 

Handels- und Dienstleistungsbetriebe:

 

Die Öffnung aller Handels- und Dienstleistungsbetriebe (Groß- und Einzelhandel mit Kundenverkehr) unter Auflagen (z. B. Maskenpflicht) ist erlaubt.

 

Der Betreiber hat sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann und die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 20 Verkaufsfläche, ab dem 22, Juni 10 .  Der Betreiber hat ein Schutz-, Hygiene- und Parkplatzkonzept auszuarbeiten.  Auch Einkaufszentren und Wochenmärkte können unter Beachtung besonderer Auflagen wieder öffnen.

 

 

Gastronomie:

 

Unter der Voraussetzung eines weiterhin günstigen Verlaufs des Pandemiegeschehens erfolgt die stufenweise Öffnung der Gastronomie bei Einhaltung der entsprechenden Vorgaben zum Infektionsschutz wie folgt:

 

Ein passendes und mit den betroffenen Verbänden abgestimmtes infektionsschutzrechtliches Rahmenkonzept Gastronomie ist dabei eine zwingende Grundlage für die schrittweise Öffnung der gastronomischen Betriebe in Bayern.  Auf dieser Basis können dann die einzelbetrieblichen Schutz- und Hygienekonzepte entwickelt werden.  Das Rahmenkonzept Gastronomie des Wirtschaftsministeriums sieht vor allem folgende Punkte vor:

 

            Strikte Einhaltung des Sicherheitsabstandes von 1,5 Metern zwischen Gästen, Servicepersonal und im betrieblichen Ablauf.  Es ist aber erlaubt, mehrere Menschen aus zwei Hausständen an einem Tisch zu setzen.

 

            Mund-Nasen-Schutz ist zudem vorgeschrieben für Servicepersonal im Gastraum, für Gäste, sobald sie den Tisch verlassen und sich in der Lokalität bewegen, und im betrieblichen Ablauf, wenn der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern, etwa in der Küche, zwingend nicht eingehalten werden kann.  Die Masken gelten nicht für Gäste am Tisch.

 

            Hinzu kommt die Anpassung von Lüftungs- und Reinigungsplänen, die Schulung von Mitarbeitern sowie die Aufnahme der Kontaktdaten der Gäste zur Nachverfolgung im Falle einer später auftretenden Infektion.

 

 

Märkte ohne Volksfestcharakter

 

Märkte ohne Volksfestcharakter, wie etwa kleinere, traditionelle Kunst- und Handwerkermärkte, Töpfermärkte oder Flohmärkte, die keine großen Besucherströme anziehen und bei denen kein Feiercharakter besteht, werden im Freien wieder unter folgenden Voraussetzungen zugelassen:

 

·                Wahrung eines Mindestabstands von 1,5 Metern durch organisatorische Maßnahmen (Abstände zwischen den Ständen, Besucherlenkung),

 

·                Maskenpflicht,

 

·                kein Festzelt und keine Partymusik,

 

·                Erstellung eines entsprechenden Schutz- und Hygienekonzepts durch den Veranstalter, das auf Verlangen vorgelegt werden muss.

 

Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege wird die sich ergebenden notwendigen Änderungen mit Inkrafttreten am 15. Juli 2020 in der geltenden infektionsschutzrechtlichen Verordnung umsetzen.

 

Das Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie wird in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ein Rahmenhygienekonzept für Märkte ohne Volksfestcharakter veröffentlichen sowie die weiteren jeweiligen Schutz- und Hygienekonzepte entsprechend ändern.

 

Unterricht an Schulen

 

·            Bei der Entscheidung, Unterricht an Schulen wieder zuzulassen, gilt das Primat des Infektionsschutzes.  Bisher haben in einem ersten Schritt die bayerischen Schulen am 27. April den Unterrichtsbetrieb allein für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen wieder aufgenommen.  Dabei wurden nur wenige Schülerinnen und Schüler einbezogen, um die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens abzuwarten und den Schulen Gelegenheit zu geben, Erfahrungen zu sammeln.  Auf dieser Grundlage soll eine weitere schrittweise Ausweitung des Präsenzunterrichts erfolgen. Das Kultusministerium wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein Konzept für den weiteren Fortgang im Bereich des Schulbetriebs unter Berücksichtigung folgender Aspekte erarbeiten:

 

·            Die bayerischen Schulen sollen ein Schutzraum sein, in dem sich Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrkräfte trotz Corona sicher fühlen.  Die Berücksichtigung des Gesundheitsschutzes muss daher an erster Stelle stehen.  Solidität geht weiter vor Schnelligkeit.

 

·            Das Abstandsgebot kann in den Klassenräumen am besten durch geteilte Lerngruppen umgesetzt werden. Dazu ist – je nach konkreter Situation vor Ort – in aller Regel ein gestaffelter Unterrichtsbetrieb im wöchentlichen Wechsel der Gruppen (d. h. im wöchentlichen Wechsel zwischen Präsenzunterricht und Unterricht zuhause) anzustreben.

 

·            Ein klar festgelegter Fahrplan für die Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs bietet Schülerinnen und Schülern, deren Eltern, aber auch Schulleitungen und Lehrkräften eine Perspektive für die kommenden Wochen. Wochenenden und Ferien bleiben unangetastet. Auch wenn dieses Jahr kein normales Schuljahr mehr sein wird, wird daher an den Sommerferien ab 27. Juli festgehalten.  Für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts werden folgende Zeitpunkte angestrebt:  

 

Der Präsenzunterricht für die Vorabschlussklassen der weiterführenden Schulen (Gymnasium: 11. Klasse / Realschule: 9. Klasse / Mittelschule 8. Klasse) sowie für die 4. Klasse Grundschule hat schon begonnen.

 

Der Präsenzunterricht beginnt für

 

·            Grundschule: 1. Klasse;

 

·            Mittelschule: 5. Klasse;

 

·            Realschule: 5. und 6. Klasse; 

 

·            Gymnasium: 5. und 6. Klasse;

 

Die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für alle weiteren Jahrgangsstufen im wöchentlichen Wechsel hat begonnen.

 

Mit Blick auf abgelaufene Urlaubszeiten bei Eltern soll in den Sommerferien eine Notbetreuung sichergestellt werden.   

 

 

Kindertagesbetreuung

 

Die Bayerische Staatsregierung weitet die Notbetreuung für Kinder weiter schrittweise aus.  Um Vorschulkindern einen Abschluss ihrer Kindergartenzeit zu ermöglichen, haben sie und ihre Geschwisterkinder, die dieselbe Einrichtung besuchen, dann wieder Zugang zur Kita.  Auch die Großtagespflege wird geöffnet.  Dort werden maximal 10 Kindern gleichzeitig von zwei oder drei Tagespflegepersonen betreut.  Ebenso öffnen Waldkindergärten und andere nicht gebäudegebundene Kindertageseinrichtungen, weil hier der Kita-Betrieb an der frischen Luft stattfindet und das Ansteckungsrisiko daher tendenziell geringer sein dürfte.

 

Bei allen Maßnahmen steht der Gesundheitsschutz an oberster Stelle.  Es sollen auch künftig möglichst kleine und vor allem feste Gruppen gebildet werden, die von festen Bezugspersonen betreut werden. Für Kinder mit Krankheitssymptomen gilt auch weiterhin ein Betretungsverbot.

 

Soweit die Entwicklung des Infektionsgeschehens dies zulässt, werden ab die Kinder, die im Schuljahr 2021/22 schulpflichtig werden und die Krippenkinder, die am Übergang in den Kindergarten stehen, wieder aufgenommen.

 

Zudem sollten ab dann parallel zum Schulbetrieb auch die Schüler der 2. und 3. Klassen an den Schultagen wieder in den Horten betreut werden.

 

Ab 1. Juli sollen alle Kinder wieder die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung nutzen können.  Insgesamt gilt für die Kindertagesbetreuung und die Schule das Ziel, ab September wieder den Regelbetrieb aufzunehmen.

 

 

Kostenlose Einkaufsdienste für Senioren und Hilfsbedürftige

 

Altershausen:  Jugendclub Altershausen, anmelden bei Sophia oder Miriam Jordan – 09166/996532

 

Münchsteinach und Ortsteile:  Damenmannschaft der SG Münchsteinach- Diespeck:

Einkaufszettel an hipp.teresa@yahoo.de oder telefonisch ab 9 Uhr unter 0157/58808371 (für Lieferung am selben Tag Bestellung vor 14:30 Uhr)

 

 

Ersatzunterricht:

 

Vom Freistaat Bayern im ARD Alpha Fernsehen werktags von 6 bis 12 Uhr und im Internet unter https://www.mebis.bayern.de/.  Einige Schulen erstellen ihre eigenen Home-Unterrichtprogramme mit Internet Cloud Channels.

 

 

Kirchen:

 

Gottesdienste sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

 

·            Maximale Teilnehmerzahl:  Im Freien, 50, in Gebäuden so viele Personen, wie Plätze vorhanden sind, die einen Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen aufweisen.

 

·            Grundsätzlicher Mindestabstand:  1,5 m.

 

·            Höchstdauer:  60 Minuten.

 

·            Mund-Nasen-Bedeckungspflicht.  Die Maskenpflicht gilt nicht für Gottesdienstbesucher, die sitzen, gilt aber weiterhin, für Gottesdienstbesucher, die sich in Bewegung innerhalb der Kirche sind.  Eine Ausnahme gilt für liturgisches Sprechen und Predigen.

 

·            Kirchen und Glaubensgemeinschaften erstellen Infektionsschutzkonzepte.

 

 

Aufnahme und Besuche in Einrichtungen:

 

Das Besuchsverbot in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen, Intensivpflege-WGs, Altenheimen und Seniorenresidenzen sowie stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen wurde gelockert.  Voraussetzung ist die strikte Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen.

 

Möglich ist dann der Besuch einer festen, registrierten Kontaktperson oder eines Familienmitgliedes mit fester Besuchszeit, der Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m und der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Besucher und besuchte Person.  Die Einrichtungen haben Schutz- und Hygienekonzepte (insbesondere hinsichtlich Vorkehrungen zu kontrolliertem Zugang, Besuchszonen und Besucherräume) vorzulegen.  Für Personal und Bewohnern bzw. Patienten sind regelmäßige Testungen sicherzustellen.

 

Das Gesundheitsministerium wird in Abstimmung mit dem Sozialministerium ein Konzept für den weiteren Fortgang im Bereich der Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser (insbesondere Besuchsregelungen) erarbeiten. 

 

Der derzeit bestehende grundsätzliche Aufnahmestopp für stationäre Einrichtungen der Pflege und für Menschen mit Behinderung wird unter Auflagen aufgehoben.  Wegen der besonderen Gefährdung von Pflegebedürftigen und der oft schweren Krankheitsverläufe erfordert diese Lockerung jedoch zukünftig individuelle Aufnahmekonzepte der betroffenen Einrichtungen. Das stärkt auch die Verantwortung der Einrichtungsträger in der Bekämpfung der Pandemie.

 

Voraussetzung für eine Aufnahme von Bewohnerinnen und Bewohnern ist demnach ein einrichtungsindividuelles Schutzkonzept, das den größtmöglichen Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner und des Personals gewährleistet.  Zuweisende Einrichtungen können durch eine nachweislich angewandte Schutzisolation, Testungen und bei vorhandener Symptomfreiheit der künftigen Bewohnerinnen und Bewohner den Aufnahmeprozess nachhaltig unterstützen.  Dies gilt auch für geplante Aufnahmen aus der Häuslichkeit und für Rückverlegungen.

 

Ergänzend werden auch verdachtsunabhängige Testungen von Personal und Bewohnern in Pflegeeinrichtungen intensiviert. Die getroffenen Maßnahmen unterliegen einer ständigen Evaluation und müssen situationsabhängig angepasst werden.

 

 

Veranstaltungen und Versammlungen:

 

Sie sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

 

·             Maximale Teilnehmerzahl:  40.

 

·             Nur im Freien und ortsfest, bei grundsätzlichem Mindestabstand von 1,5 m und ohne Verteilung von Flyern, etc.

 

·             Höchstdauer:  60 Minuten.

 

·             Maximale eine Versammlung per Kalendertag mit gleichem Veranstalter bzw. gleichen Teilnehmern.

 

Andere, üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angebotene oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besuchte Veranstaltungen, insbesondere Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern oder Vereinssitzungen, sind mit bis zu 50 Gästen innen und bis zu 100 Gästen im Freien möglich.  Öffentliche Festivitäten oder einem größeren, allgemeinen Publikum zugängliche Feiern bleiben untersagt. Es bleibt beim Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020.

 

Beruflich oder dienstlich veranlasste Veranstaltungen (z.B. Tagungen oder Kongresse) werden unter gleichen Bedingungen zugelassen wie kulturelle Veranstaltungen.

 

Die Versammlungsfreiheit ist von konstitutiver Bedeutung für die demokratische Gesellschaft.  Aufgrund der Corona-Pandemie ist es jedoch erforderlich, dass die Vorgaben des Infektionsschutzes beachtet werden – nur so kann der Spagat zwischen Meinungsfreiheit und Schutz der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger gelingen.  Das Innenministerium erarbeitet ein Konzept, das die infektionsschutzkonforme Durchführung von Versammlungen in Zeiten der Corona-Pandemie bestmöglich gewährleistet.

 

Die Präsidien der Bayerischen Polizei legen bei der weiteren Einsatzbewältigung vergleichbarer Versammlungslagen insbesondere auf die Aspekte der Öffentlichkeitsarbeit, des polizeilichen Kräftemanagements sowie eines örtlich und situativ angepassten, stufenweisen Vorgehens bei der Auswahl geeigneter polizeilicher Maßnahmen einen besonderen Schwerpunkt.

 

Das Innenministerium wird die Kreisverwaltungsbehörden bezüglich der Anzeige und Genehmigung von Versammlungen verstärkt sensibilisieren. Besonderes Augenmerk soll dabei auf eine geeignete Örtlichkeit für die Versammlungen gelegt werden. 

 

 

Theater, Konzerte, Kino:

 

Das Bayerische Kabinett hat beschlossen, dass

 

Für kulturelle Veranstaltungen und Kinos wird die bislang geltende Personenbeschränkung folgendermaßen angehoben:

 

·            bei zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen auf 400 Personen im Freien bzw. 200 Personen in geschlossenen Räumen,

 

·            ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze auf 200 Personen im Freien bzw. 100 Personen in geschlossenen Räumen

 

·             Die umfassende Maskenpflicht bei Veranstaltungen in Theatern, Konzerthäusern, Kinos etc. in geschlossenen Räumen wird gelockert.  Für die Besucher gilt Maskenpflicht nur noch, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden.  Die bestehenden Regelungen für Mitwirkende (grundsätzliche Maskenpflicht, soweit dies nicht zu einer Beeinträchtigung der künstlerischen Darbietung führt oder solange der Mitwirkende noch keinen festen Platz eingenommen hat) bleiben hiervon unberührt.

 

·             der Chorgesang im Bereich der Laienmusik wird wieder zugelassen.  Voraussetzung ist ein Mindestabstand der Beteiligten von 2 m, regelmäßige Lüftungsintervalle und eine Begrenzung der Probendauer.  Das Wissenschaftsministerium wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein entsprechendes Hygienekonzept entwickeln und veröffentlichen.

 

 

Reisebusoperationen:

 

Das Bayerische Kabinett hat beschlossen, dass der Betrieb von Reisebusunternehmen wieder möglich ist, soweit es sich nicht um explizite Gruppenreisen handelt.  Es dürfen nur Individualbuchungen erfolgen.  Die Beachtung des verbindlichen staatlichen Rahmenkonzepts für die Wiederaufnahme der Tätigkeit touristischer Dienstleister in Bayern ist dafür zwingende Voraussetzung.

 

 

Urlaub, Hotellerie, Tourismus:

 

Der Ministerrat hat beschlossen, dass alle Beherbergungsbetriebe, wie Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen sowie Campingplätze, bei strikter Wahrung der Hygienevorschriften wieder für Urlauber offenstehen.  Auch bei Übernachtungen sind die geltenden Kontaktbeschränkungen einzuhalten: Eine Wohnung oder ein Zimmer beziehen nur Gäste, denen der Kontakt zueinander erlaubt ist – wie etwa Angehörige eines Haushalts oder Lebenspartner. Gruppenübernachtungen sind derzeit nicht möglich.

 

In den Unterkünften sind insbesondere folgende Hygieneregeln zu beachten:

 

            Die Wohneinheiten verfügen über eine eigene Sanitäreinheit.

 

            Beim Check-in werden die Kontakte zwischen Mitarbeitern und Gästen auf das Notwendigste reduziert.

 

            Einhaltung der Abstandsregel von 1,5 Metern zwischen Personen in allen Räumlichkeiten einschließlich der sanitären Einrichtungen, sowie beim Betreten und Verlassen der Räumlichkeiten und auf Fluren, Gängen, Treppen und im Außenbereich. Dies gilt für Gäste und Personal. Personen wie die Angehörigen eines Haushalts, für die im Verhältnis zueinander die Kontaktbeschränkung nicht gilt, haben die Abstandsregel nicht zu befolgen.

 

            In allen gemeinschaftlich genutzten Bereichen haben Personal und Gäste Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Davon ausgenommen ist der Außenbereich.

 

            Die geltenden Hygiene- und Reinigungsstandards werden konsequent eingehalten. Die Reinigung der Gäste- und Gemeinschaftszimmer hat möglichst in Abwesenheit der Gäste zu erfolgen.

 

            Der Einsatz von Gegenständen, die von mehreren Gästen benutzt werden, ist im gesamten Betrieb auf ein Minimum zu reduzieren bzw. so zu gestalten, dass nach jeder Benutzung eine Reinigung oder Auswechslung erfolgt.

 

            Die Betreiber haben insbesondere für gemeinschaftlich genutzte Bereiche ein Lüftungs- und Reinigungskonzept zu erstellen. Die Einrichtungen müssen über ein Parkplatzkonzept verfügen.

 

            Die Nutzung von betriebseigenen Schwimmbädern, Saunen, Wellness- und Fitnessbereichen richtet sich nach den für diese Einrichtungen geltenden Bestimmunen und ist damit derzeit untersagt.

 

Mit dem heutigen Beschluss stellt die Staatsregierung die Weichen für sicheren Urlaub in Bayern und zeigt den stark von der Corona-Krise getroffenen Beherbergungsbetrieben eine Perspektive auf.

 

Bayern wird weitere unternehmerische Bereiche der Wertschöpfungskette Tourismus wieder öffnen.  Die Entscheidung steht unter dem Vorbehalt einer anhaltend günstigen Entwicklung des Corona-Infektionsgeschehens.  Abgestimmt auf die mögliche Öffnung von Beherbergungsbetrieben am 30. Mai sollen ab diesem Tag auch Freizeiteinrichtungen im Außenbereich wie beispielsweise Freizeitparks ihren Betrieb wiederaufnehmen können.  Ebenso ermöglicht werden Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken.  Ferner sollen Busreisen, Seilbahnen, die Fluss- und Seenschifffahrt sowie der touristische Bahnverkehr starten können.  Auch die Objekte der Schlösserverwaltung werden grundsätzlich ab dem 30. Mai wieder ihre Pforten öffnen.  Die besucherstarken Objekte wie insbesondere die Schlösser Neuschwanstein und Linderhof sowie die Residenzen in München und Würzburg stehen wieder für Besucher offen.

 

Um einen größtmöglichen Infektionsschutz zu gewährleisten, erarbeiten das Wirtschaftsministerium und das Gesundheitsministerium gemeinsam ein verbindliches staatliches Rahmenkonzept zur Umsetzung insbesondere folgender Hygienevorgaben:

 

            Einhaltung der Abstandsregel von 1,5 m,

 

            Mund-Nasen-Bedeckung,

 

            Zugangsbeschränkungsregelung und geeignete Besucherlenkung zur Vermeidung von Menschenansammlungen,

 

            Reinigung/Desinfektion häufig genutzter Flächen,

 

            Maßnahmen, die die Nachverfolgbarkeit von Kontakten gewährleisten.

 

Auf Basis dieses Rahmenkonzepts werden die betroffenen Unternehmen individuell angepasste Betriebshygienekonzepte für ihre Dienstleistungen entwickeln.  Das Rahmenkonzept für betriebliche Schutz- und Hygienekonzepte von Gastronomiebetrieben findet in allen Fällen Anwendung, in denen bei touristischen Angeboten eine Bewirtung angeboten wird, z.B. auf Ausflugsschiffen und in Freizeitparks.  Für Veranstaltungen und Filmvorführungen gelten die allgemeinen Bestimmungen.  Die heutige Entscheidung findet eine gute Balance zwischen der weiteren Bekämpfung der Corona-Pandemie und der Begrenzung von Schäden für Arbeitsplätze und Wohlstand in ganz Bayern

 

 

Fahr- und Musikschulen, Spielplätze, Sport, Freizeit, Tanz:

 

Spielplätze (keine Bolzplätze) sind wieder geöffnet. 

 

Auch folgende Einrichtungen und Betriebe können wieder geöffnet werden:

 

·            Tierparks und botanische Gärten mit Auflagen (Einlass, 20 qm-Regel, Abstand, nur Außenanlagen, keine Gastronomie, kein Streichelzoo)

 

·            Bibliotheken, Museen, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätten mit Auflagen (20 qm-Regel, Abstand, kein Gastronomiebetrieb)

 

·            Fahrschulen mit Auflagen (Theorie: Abstand, Praxis: Mund- Nasen-Schutz)

 

·            Musikschulen mit Auflagen (Einzelunterricht, auch zu Hause, Abstand).

 

Das Wissenschaftsministerium wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein Konzept für den weiteren Umgang mit Kultureinrichtungen erarbeiten.

 

Unter Einhaltung von strengen Schutz- und Hygienemaßnahmen wird der Spielbetrieb der 1. und 2. Fußballbundesliga zugelassen.  Das Gesundheitsministerium wird die dafür notwendigen Änderungen in den einschlägigen infektionsschutzrechtlichen Anordnungen vornehmen.  Damit wird der Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und -chefs der Länder vom 6. Mai umgesetzt.

 

Bei Auftreten positiver Fälle im Wettkampfbetrieb gelten die allgemeinen Regeln des Robert-Koch-Instituts bezüglich der Quarantäneempfehlungen.  Die Gesundheitsbehörden werden die Einhaltung von Schutzkonzepten und etwaige Quarantänemaßnahmen konsequent durchsetzen.

 

Darüber hinaus erarbeitet das Innenministerium unter Einbeziehung der Sportverbände ein Konzept für weitere Lockerungen im Sport. Für das weitere Vorgehen ist die Entwicklung der Infektionszahlen entscheidend.

 

Weitere Erleichterungen im Bereich des Sports erfolgen, soweit erforderliche Abstandsregelungen und Schutz-/Hygienekonzepte eingehalten werden:

 

·             Der Betrieb von Freibädern und von Außenanlagen von Badeanstalten (inkl. Außenbereich von Schwimmbädern, Kureinrichtungen, Hotels usw.) kann wieder aufgenommen werden.

 

·             Die Einschränkung des Trainingsbetriebs auf den Begriff Individualsportarten in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (§ 9 Abs. 1 Satz 2 der 4. BayIfSMV vom 5. Mai 2020) entfällt ersatzlos.

 

·             Das Training von Rehabilitationssportgruppen und der Trainingsbetrieb für National- bis einschließlich Landeskaderathleten sogenannter nichtolympischer Sportarten wird in Sportstätten wieder erlaubt.

 

Bei Sport-Wettkämpfen in geschlossenen Räumen wird die bislang geltende Personenbeschränkung wie folgt erhöht:

 

·             bei gekennzeichneten Plätzen oder klar voneinander abgegrenzten Aufenthaltsbereichen auf 200 Personen,

 

·             im Übrigen auf 100 Personen.

 

Zuschauer bleiben ausgeschlossen.

 

·             Der Wettkampfbetrieb für kontaktlos ausführbare Sportarten im Freien ist wieder zulässig.

 

·             Tanzschulen für kontaktlosen Tanz und Paartanz mit einem festen Tanzpartner sowie Fitnessstudios können wieder öffnen.

 

Hallenbäder sowie Innenbereiche von Thermen und Hotelschwimmbädern einschließlich der Wellness- und Saunaangebote können wieder öffnen.  Das Wirtschaftsministerium wird zusammen mit dem Gesundheitsministerium entsprechende Hygienekonzepte ausarbeiten und veröffentlichen.

 

Im Bereich des Sports kann die Wiederaufnahme des Lehrgangsbetriebs erfolgen.  Die bislang geltenden Obergrenzen für den Outdoor- und Indoor-Sport (bisher 20 Personen) werden aufgehoben.  Die künftige Teilnehmerbegrenzung ergibt sich für den Innen- und Außenbereich aus den jeweiligen konkreten räumlichen Rahmenbedingungen (Raumgröße, Belüftung).

 

 

Geschlossen:

 

·            Die Rathäuser der Gemeinde Münchsteinach, der Verwaltungsgemeinschaft Diespeck, der Marktgemeinde Vestenbergsgreuth und der Verwaltungsgemeinschaft Höchstadt bleiben bis Weiteres geschlossen.  Einzeltermine können vereinbart werden und die Telefone sind weiterhin besetzt.  Alle Veranstaltungen werden abgesagt.

 

·             Die Landratsämter Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und Erlangen-Höchstadt haben ihre Auflagen gelockert.  Einzeltermine und persönliche Gespräche können vereinbart werden und die Telefone sind weiterhin besetzt.  Alle Veranstaltungen werden abgesagt.

 

·             Wertstoffhöfe in den Landkreisen NEA und ERH sind nur teilweise offen.  Im Altershäuser Raum ist der Wertstoffhof in Scheinfeld wieder offen, der Wertstoffhof in Uehlfeld dagegen nicht.

 

·             Alle Vergnügungszentren und Bordellbetriebe.

 

 

Die Polizei:

 

Zum Schutz vor Infektionen bittet die Polizei, viele Anzeigen nur noch online zu erstatten.  Wer etwa Fahrraddiebstahl, Sachbeschädigung an einem Fahrrad, Diebstahl von Teilen an einem Fahrzeug, Diebstahl von Gegenständen aus einem unversperrten Fahrzeug und Sachbeschädigung an einem Fahrzeug oder Betrug mittels Online-Auktion anzeigen wolle, der solle den Weg über die Internetseite www.polizei.bayern.de nutzen. Der Polizeinotruf 110 ist nach wie vor rund um die Uhr ohne Einschränkungen erreichbar.  Wer über die 110 oder 112 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst alarmiert und an Sars-CoV-2 erkrankt ist oder Kontakt zu einem bestätigten Infektionsfall hatte, solle dies gleich beim Anruf mitteilen.  Informieren Sie bitte auch mögliche Zeugen, andere Personen vor Ort und zusätzlich nochmals die ankommenden Polizeibeamten, damit der Einsatzablauf im Einzelfall an ein erhöhtes Infektionsrisiko angepasst werden kann.