Klawaser Kerwa 2022

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Zum ersten Mal nach zwei Jahren konnten die Dorfburschen und -madli in Kleinweisach wieder eine vollwertige Kerwa feiern.  Nach dem Gaudiabend am Kerwafreitag mussten die jungen Leute wechselnd Sonnenschein und Regen am Kerwasamstag trotzen, um ihre 28m-hohe Kerwawicht'n reinzuspill'n.  Das dreitägige Fest wurde am Kerwasonntag mit dem Kerwagottesdienst in der Marienkirche fortgesetzt.  Im Laufe des Festgottesdiensts kam es zu Ehrungen des Kleinweisacher Posaunenchors zum 70. Jubiläum und von sechs Kirchengemeindemitgliedern für ihren langjährigen musikalischen Dienst:

 

50 Jahre beim Posaunenchor:

 

·             Paul Wehr aus Dietersdorf (ehemaliger Chorleiter)

·             Gerhard Eyßelein aus Markt Taschendorf

·             Helmut Schierer aus Kienfeld

 

40 Jahre beim Posaunenchor:

 

·             Hans Kirchner aus Uehlfeld (ehemaliger Chorleiter)

 

40 Jahre als Organist:

 

·             Gerlinde Neuner aus Pretzdorf

 

25 Jahre beim Posaunenchor:

 

·               Wolfgang Schober aus Dietersdorf

 

 

 

Die Kleinweisacher, Burgweisacher und Dietersdorfer feierten von Freitag bis Sonntag, 9. bis 11. September, zum ersten Mal seit 2019 wieder ihre gemeinsame Kirchweih.  Die zweijährige Durstpause war allerdings nicht freiwillig, sondern das Ergebnis von Pandemiebeschränkungen.

 

Normalerweise sind der Gemeinderat in Vestenbergsgreuth und Berch (Burgweisach) Hauptthemen beim Festtadel.  Kerwaprediger Lukas Großkopf sorgte dafür, dass beide nicht nur wieder dabei waren, sondern er erhob sie diesmal zum gemeinsamen Thema.  Es ging um die laut Großkopf unzählige Anzahl von neuen Straßenlampen, die in Burgweisach dank der Marktgemeinde Vestenbergsgreuth installiert wurden.  Wir denken es wird ka Dorf mehr in Deitschland gehm, wo`s mehr Strassenlaterna gibt als Menschen lehm.  Mer denken für die Piloten ist des Ganze nämlich a net leicht, wenn Berch der Nembercher Landebohn so gleicht.  Also hoff mer mol, dess ka Airbus der Bercher Asphalt massiert, sunst wern die neie Laterna gleich widder wegrasiert.

 

Auch Festprediger Großkopf teilte ein bisschen Lob aus, aller-dings für die gesetzlichen Aufhebung der Pandemiebes-chränkungen anstatt an Personen.  Die Dorfburschen und -madli feiern nämlich das 30. Jubiläum ihrer Zeltkerwa.  Die Angst war groß, dass Pandemiebeschränkungen wieder einen Strich durch die Jubiläumspläne ziehen.  Um die Erleichterung zu unterstreichen, widmeten die jungen Leute ihrer Kerwafreit einen vierten Wagen am Schluss des Umzugs.

 

Der erste Kerwawong und Predigtthema galten als Nachruf für mehrere Schweine, die notgeschlachtet wurden, nachdem ihr Viehtransport bei Glätte zwischen Hombeer und Markt Taschendorf umkippte.  Es folgte dann ein Wagen für einen Bauer, der seine Ernte zu einem Ackerbrand verlor, dafür aber seinen Mähdrescher vor den Flammen retten konnte. 

 

Wagen Nr. 3 illustrierte auf einer Seite das Straßenlampen-thema in Burgweisach, auf der anderen Seite den Verlust des alten Trafoturms im Dorf.  Prediger Großkopf zu diesem Thema:  Gnadenlos fing der Abriss-Bagger o.  Träne ranna nunder bei an oder anneren Bercher mo.  Schließlich wor es ja des Bercher Wohrzeig'n, fast mit dem Brandenburger Tor zu vergleig'n!

 

In die Kritik kamen auch ein paar Mitbürger aus Kleinweisach und Burgweisach, die ihre Bauplätze in anderen Dörfern gefunden haben.  Und ja, Kerwaprediger Großkopf hat vergessen zu erwähnen, dass er vom "Berch" selbst über die Landkreisgrenze nach Altershausen umgezogen ist.

 

 

 

  

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Kerwasamstag, 10. September:  (Sonntagsbilder?  Hier anklicken!)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kerwasonntag, 11. September:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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