A' bisserla mehr Dorffest 2021

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Formel:  Corona + Regeln = Ein Dorffest das kein (verbotenes) Fest ist.
 

Der Familiengottesdienst 2020 musste in Rainer Popps Mehrzweckscheune Zuflucht suchen, und das Fest wurde coronamäßig nur auf die amtlich genehmigte Essensausgabe geschrumpft, aber a' bisserla Wos kam damals doch zustande – eigentlich genauso viel wie möglich und erlaubt war.

 

Heuer in Juli waren Feste weiterhin verboten, aber private Veranstaltungen auf Einladung mit einer begrenzten Teilnehmerzahl, Maskenpflicht zwischen Tischen, Abstandsregeln, usw., usf., waren gesetzlich OK.

 

Feste feiern, dachte der Altershäuser Club, wie sie kumma.  Heuer bedeutete das, dass das schöne Fest eigentlich kein Fest war, sondern eine private Veranstaltung auf Einladung für eine geschlossene Gesellschaft.

 

Coronegemäß fand der Familiengottesdienst im Freien vor der Michaeliskirche statt.  Heuer hat der Petrus sich für Oberbayern interessiert.  Er gab dem Familiengottesdient kein einziges Tröpfla vom Himmel.

 

Voriges Jahr hat das Bayerische Verfassungsgericht gesagt, dass die staatliche Corona-Regeln nichts in der Religionsfreizeit zu suchen haben, deshalb musste Vater Saat dem Gottesdienst die kirchliche bayerische Ruhe gönnen.  Pfarrer Georg Salzbrenner und seine Lektorin Bianca Schierer haben alles ganz schön gemacht und die Bandydeos speilten mit Musik auf.  Man konnte trocken zum Bolzplatz laufen.

 

Danach traf man Michi Müller am Eingang des Festplatzes, wo kein Fest, sondern eine private Veranstaltung stattfand.  Mit einer von einem mit Kombjuder gedruckten Liste kontrollierte er, ob alle, die hineingehen wollten, tatsächlich auf der Liste der Eingeladenen standen.  Einige waren natürlich nicht darauf, aber was soll's?  Sie wollten nur ein Festessen … 'tschuldige … Veranstaltungsessen-to-Go holen.

 

Nachmittags, nachdem der Wildschweinbraten, die Veggie-Burgers und die Bratwürste schon gegessen wurden, genau dann als man Kaffee und Kuchen auf den Tisch holte, fand der Petrus die Überflutung des bayerischen Alpenlands langweilig.  Er schaute Altershausen wieder an und schenkte dem Fest, das keines war, 3 Liter Duschwasser.  Das hat allerdings wenig gestört, weil die Sonnenschirme auch ganz gut als Regenschirme dienen.  Und weil es ein warmer Regen war, haben ein paar Kinder die Nasse sogar genossen.

 

Wer weiß?  Vielleicht dürfen wir nächstes Jahr wieder ein echtes Dorffest anstatt einer Veranstaltung haben.  Für den Jugendclub wird das eine echte Herausforderung … ob es schon so gut laufen kann, wie die private Veranstaltung heuer, die kein Fest war?

 

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Familiengottesdienst vor der Michaeliskirche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dorffest am Bolzplatz