Münchsteinacher Münster und Klosterhof in 360° 3D

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In Zusammenarbeit mit dem BayernLab in Neustadt an der Aisch hat die Gemeinde Münchsteinach am 3. Dezember den ersten Teil der 360°-3D-Darstellung des Nikolaus-Münsters und des Klosterhofs in einem Pressetermin vorgeführt.  Die Münster- und Klosterhof-Darstellung ist ein Online-Eintrag im Bayern Atlas der Bayerischen Staatsregierung.  Der Atlas umfasst die geschichtlich bedeutendsten Bauwerke im Freistaat.

 

Der erste Münchsteinacher Eintrag – schon verfügbar - erfasst den ganzen Klosterhof von außen.  Das Bild auf dem PC-Monitor und/oder der Smartphone-Anzeige dreht sich kontinuierlich um 360° Grad.  Der Zuschauer kann aber z. B. die Maus über dem Bild bewegen und die Perspektive beliebig ändern … von einer Bodenansicht bis zu einem Blick 100 Meter über dem Klosterhof.

 

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Der zweite Teil liegt momentan vorläufig wegen Corona-Covid-19-Vorschriften auf Eis.  Erst nach einer Lockerung der Corona-Vorschiften dürfen das BayernLab in Neustadt an der Aisch und der 3D-Team der Gemeinde Münchsteinach die Restarbeit zusammen erledigen.  Teil 2 ist wesentlich umfangreicher als der erste Teil.  In der Fortsetzung kann der Betrachter das gesamte Nikolaus-Münster von innen in allen 3D-Perspektiven betrachten.  Die Fotografie für Teil 2 wurde schon im August abgeschlossen, der Schnitt ist noch nicht fertig.

 

Die kulturelle Bedeutung dieses Projekts erklärt das Münchsteinach 3D-Team:

 

Trotz der Zerstörung einiger Gebäude im Bauernkrieg 1525 ist die Klosteranlage in ihren Grundzügen heute noch erhalten.  Neben der vollständigen Klostermauer, den beiden Torhäusern, dem Dormitorium der Mönche und dem Abtsschlösschen des letzten Abtes, ist die ehemalige Klosterkirche, das Münster St. Nikolaus, von herausragender, überregionaler Bedeutung.

 

Sie stellt eine 3-schiffige Basilika im Hirsauer Stil aus dem zwölften Jahrhundert dar.  Das Besondere der Kirche ist in ihrem Inneren zu finden.  Einzigartig im süddeutschen Raum ist die 1965/70 aufgefundene Bemalung der Pfeiler mit geometrischen Formen, die Langhausbemalung und die Darstellung einer Heiligenfigur.  Die Bemalung wird auf das Ende des 12. Jahrhunderts datiert.  Weiterhin finden sich eine Vielzahl von Kapitellen aus der Erbauerzeit, besonders hervorzuheben das Adler- und das Vogel-Kapitell, sowie der 1970 rekonstruierte romanische Lettner.

 

Am Ende des Projekts entsteht eine Videopräsentation, die Besuchern jede Ecke des Münsters – innen und außen – und den Klosterhof sichtbar macht, und zwar auch von Perspektiven, die normalerweise nicht gesehen werden können.  Im Münster könne der Besucher das Video mit einer 3D-Brille anschauen.  Jedes Mal, wenn sie oder er den Kopf nach oben, unten, links oder rechts bewegt, ändert sich das gezeigte Bild dementsprechend.

 

·            Das 3D-Team der Gemeinde kam das erste Mal zur Planung am 3. Februar 2020 in der Kulturscheune zusammen.  An dem Abend konnte man auch erfahren, wie die 3D-Brille funktioniert.

 

·            Am 17. Februar 2020 untersuchte man das Nikolaus-Münster, um zu entscheiden, wie das Innere der Kirche fotografiert wird.

 

·            Nach einem 5-montagen Corona-Covid-19-Zwangspause konnte die Arbeitsgruppe endlich am 24. Juli 2020 weiterarbeiten.  An dem Tag haben eine Drohne des BayernLabs und eine zweite Fotodrohne von 1. Bürgermeister Jürgen Riedel die Luftaufnahmen gemacht.  Das Ergebnis dieser Arbeit ist der schon verfügbare erste Teil des Projekts.

 

·            Am 28. August ging der Arbeit innerhalb des Nikolaus-Münsters weiter als die Innenansichten gedreht wurden. 

 

·            Wegen des 2. Corona-Lockdowns fand der Workshop am 17. November per Videokonferenz statt.  Online konnten die 3D-Team-Mitglieder lernen, wie die Arbeit für Teil 2, die Innenansichten, durchgeführt wird.

 

·            Am 3. Dezember fand der erste Pressetermin statt, zusammen mit der Einführung des ersten Teils der 3D-Digitalisierung.  Christa Frühwald von der Neustädter-Redaktion der Fränkischen Landeszeitung konnte erfahren, was schon gemacht wurde und was noch vorsteht.

 

Der Projektleiter des 3D-Teams ist Dr. Erich Zimmermann.  Mitglieder sind Bürgermeister Jürgen Riedel, Technischer Leiter und Gemeinderat Reiner Ströbel, Almuth Winkler, Hans Loscher, Klaus Graf, Heide Seitz, Loni Wagner, Manfred Kirchhöfer und Mark Oliva.

 

Das BayernLab ist ein Arbeitsbereich des Bayerischen Amts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung.

 

 

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Februar 2020 – Planung und Münsteruntersuchung

 

Erste Sitzung

Bürgermeister Jürgen Riedel mit 3D-Brille

Münster-Untersuchung

 

 

 

Juli 2020 – Luftbilder per Drohne

 

 

 

BayernLab Mitarbeiter Daniel Hoffmann

 

 

 

Abflug der BayernLab-Drohne

Hoch über den Klosterhof-Bäumen

2 Drohnen über dem Abtsschlösschen

 

 

Juli 2020 – Und Luftbilder von der Drohne

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Bild links, Klosterhof und Münster; Bild rechts: Unbekannter Fotograf, Arbeitsgruppe Leiter

Dr. Erich Zimtmermann, 1. Bürgermeister Jürgen Riedel, Arbeitsgruppenmitglied Loni Wagner

 

 

August 2020

Drehen im Nikolaus-Münster

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November 2020

Corona-bedingt:  Arbeit per Videokonferenz

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Links:  Video Konferenz am 17. November.

Vom BayernLab:  Daniel Köder

Vom BayernLab:  Bernd Böhm

 

 

 

Dezember 2020

Teil I geht online - Pressetermin in der Kulturscheune

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 Der Bayern Atlas im Internet

 Nikolaus-Münster in 3D

 

 

 

 

 Bild 1

 Bild 2

 Bild 3

 

 

 

 Bild 4

 Bild 5

 Bild 6

 

Information zu den Bildern:

 

1. Christa Frühwald (FLZ), Reiner Ströbel, Dr. Erich Zimmermann,  2. Reiner Strobel,

3.-4. Von links, Christa Frühwald fotografiert Dr. Erich Zimmermann, Daniel Köder (BayernLab),

Reiner Ströbel, Bernd Böhm (BayernLab),  5. Christa Frühwald fotografiert,  6. 3D-Model des Klosterhofs,

erzeugt vom 3D-Drucker aus den 3D-Digitalbildern.