40 Jahre Kegelclub - 40 Jahre Keglerkerwa – 19.-21. Juli 2019

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Die 2019er Keglerkerwa in Abtsgreuth war etwas Besonderes.  Man feierte das 40. Jubiläum des Vereins Kegelclub Abtsgreuth e. V. und auch die alljährliche Keglerkerwa, die 2019 zum 40. Mal stattfand.  Es ist sogar möglich aber nicht sicher, dass die alte Freiluftkegelbahn auf dem Friedhofberg über dem Dorf in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag hat.

 

Samstagvormittag

Samstagabend Bieranstich

Sonntagnachmittag

 

Am Anfang war …

 

Die Kegelgeschichte in Abtsgreuth begann offensichtlich um ca. 1920.  In dieser Zeit bauten die Abtsgreuther eine Freiluftkegelbahn in das Kellerhaus über dem Bierfelsenkeller auf dem Friedhofsberg über dem Dorf.  Das genaue Baujahr ist nicht mehr bekannt oder dokumentiert.

 

Die Dorfälteste, Elsa Dreßlein, mit 84 Jahren zur Festzeit, kann sich erinnern, dass ihr Vater regelmäßig auf die Kegelbahn ging, als sie noch Kind war.  "Das (Baujahr) musste mindestens 1920 sein," meint sie.

 

Das genaue Baujahr konnte sogar 1919 sein, meint der inoffizielle Dorfhistoriker Helmut Heinlein.  Im Gebäude gemeißelt im Stein war eine Jahreszahl, sagt er.  Wenn er sich richtig daran erinnern kann, war diese Zahl 1919, meint er.

 

Die alte Kegelbahn war auch eine Geldquelle für die Dorfjugend.  Elsa Dreßlein und Sohn Herbert – beide Gründungsmitglieder des Kegelclubs Abtsgreuth e. V. - erzählen von den Kegelzeiten in der alten Kegelbahn.  Die Jugendlichen konnten ein bisschen Taschengeld verdienen, wenn man per Hand die Kegel wieder aufstellte.

 

Die alte Freiluftkegelbahn …

auf dem Friedhofsberg

Die ehemalige Dorfwirtschaft

 

Mit dem 2. Weltkrieg fanden die Kegelzeiten ein Ende, und nach dem Krieg, war die alte Kegelbahn kaum mehr als eine Ruine.  Das änderte sich 1947, erzählt Herbert Dreßlein.  In dem Jahr entschieden sich die Abtsgreuther die alte Kegelbahn zu restaurieren.

 

In der Vereinschronik des Kegelclubs liest man, dass "einige Abtsgreuther auf die Idee kamen, die Kegelbahn, welche bis zur Unkenntlichkeit verfallen war, wiederherzurichten.  So entstand eine Naturkegelbahn, die mit ihrer Atmosphäre in unserer Gegend einmalig war. Es war nicht verwunderlich, dass sich alle Abtsgreuther hier gerne abends zum Kegeln unter freiem Himmel bei einem Seidla Bier trafen.

 

Auf diese Wiederentdeckung der Kegelfreuden hin lud unser Schmied Herr Adolf Dietlein am 8. August 1979 zur Gründungsversammlung eines Abtsgreuther Kegelclubs ein.  Von nun an war in Abtsgreuth wöchentlich Kegeln angesagt und zu besonderen Tagen veranstalteten wir manchmal sogar ein kleines Grillfest.  So gewöhnten sich die Abtsgreuther bald ans gesellige Feiern."

 

Herbert und Elsa Dreßlein

Helmut Heinlein

Fritz Schmidthammer

 

"Die anfängliche Kegeleuphorie nahm allerdings bald immer mehr ab," berichtet die Vereinschronik, "was vor allen Dingen an den ungünstigen Freiluftverhältnissen unserer Kegelbahn lag.  Wer kegelt schon gerne bei 10 Grad Celsius und Nieselregen auf einer matschigen Kegelbahn?  Somit war es nicht erstaunlich, dass wir ab 1981 in der Wintersaison alle 14 Tage in Burghaslach auf der vollautomatischen Kegelbahn einen Kegelabend abhielten."

 

Fast zur gleichen Zeit, mussten sich die Abtsgreuther mit einem neuen Problem auseinandersetzen.  Georg Bayer – auch ein Gründungsmitglied – und seine Frau Anneliese kündigten an, dass sie ihre Peter Mechs Wirtschaft – das einzige Gasthaus im Dorf - schließen würden.

 

Abtsgreuth hatte zwar nie eine Kirche, aber das Dorf feierte trotzdem jedes Jahr Kerwa in der Mechs-Wirtschaft.   Die Mitglieder des jungen Vereins waren mit der beschränkten Nutzbarkeit der alten Kegelbahn unzufrieden, sagt Gründungsmitglied Fritz Schmidthammer, "und nun hätten wir keinen Ort mehr für unsere Veranstaltungen und auch keine Kerwa mehr.  Deshalb haben wir fast sofort unsere eigene Kerwa gemacht, unsere Keglerkerwa, und deswegen haben wir auch begonnen, Pläne für ein neues Keglerheim zu machen."

 

Die erste Keglerkerwa fand schon 1980 statt.  Die Eröffnung des Keglerheims dauerte länger.  Die Kegler ließen sich 1985 in dem Vereinsregister eintragen, um als gesetzliche Person handeln zu können.  Danach begann die Gemeinde Münchsteinach ein neues Feuerwehrhaus für das Dorf zu planen.

 

1. Vereinsvorstand Lorenz Beihl und der damalige Bürgermeister Johann Riedel arbeitete eng zusammen, um das Integrieren eines neuen Keglerheims in den Feuerwehrhausbau zu ermöglichen.  Das Dorf konnte das neue Feuerwehrhaus Juni 1988 einweihen.  Und am 17. November 1990 folgte die Einweihung des neuen Keglerheims.

 

Nach der Gründungsversammlung 1979 hatte der Kegelclub 53 Mitglieder.  Heute sind 14 dieser Gründungsmitglieder noch im Verein aktiv, die am Sonntagabend der Jubiläumskerwa in einer Zeremonie geehrt wurden.

 

2. Vorstand Claus Heinlein, links, mit 11 Grün-dungsmitgliedern.  Von links:  Fritz Lechner, Erhard Leitner, Wilfried Dreßlein, Alfred Dreßlein. Gerda Heinlein. Fritz Schmidthammer, Elsa Dreßlein, Her-bert Dreßlein, Andrea Müller, Robert Kühnel und 1. Vereinsvorstand Lorenz Beihl.  Nicht anwesend:  Karl-Heinz Stahringer, Reinhard Singer und Georg Bayer.

Die Dorfälteste mit 84 Jahren, Elsa Dreßlein, bekommt ihre Urkunde vom 2. Vorstand Claus Heinlein.  Andere geehrten Gründungsmitglieder, von links, Gerda Heinlein, Fritz Schmidthammer und Herbert Dreßlein.

 

Die Jubiläumskerwa - Freitagabend

 

Die 2019er Jubiläumskerwa begann mit 1. Vorstand und 1. Koch Lorenz Beihl in der Küche, einer Schlachtschüssel und zum 5. Mal einem Schafkopfrennen.

 

Postbote i.R. Karl-Heinz Wacker

1. Vorstand/1. Koch Lorenz Beihl

Anmeldung zum Schafkopfrennen

 

 

Samstagvormittag – Ficht'n Reispilln

 

Am Samstagvormittag brachten die Vereinsmitglieder die Kerwaficht'n zum Festplatz, schmückten sie und stellten sie auf.

 

 

 

 

 

Samstagabend – Bieranstich und Musik

 

Der Festabend begann mit einem Grußwort vom 1. Bürgermeister Jürgen Riedel.  Mit zwei Schlägen konnte Bürgermeister Riedel "O'zapft is'" proklamieren.  Dabei waren Brauerei Chef Sebastian Loscher und 1. Braumeister Martin Neukirchner.  Danach spielten die Seitz Bub'n aus Burghaslach auf.  Catering:  Uwe Brendel, Markt Taschendorf.

 

 

 

 

Die Staklopfer

Besuch aus Altershausen

Die Seitz Bub'n

 

Sonntagvormittag – Zeltgottesdienst

 

Der Tag begann mit einem Zeltgottesdienst mit Münchsteinacher Pfarrer Dr. Markus Müller, dem Posaunenchor Münchsteinach unter der Leitung von Hans Loscher und dem Männergesangverein 1884 Altershausen-Abtsgreuth unter Chorleiter Dieter Löb.

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag – Festbetrieb und die Bläsergruppe Obersteinbach

 

Mit dem Mittagstisch, Unterhaltungsmusik von der Bläsergruppe Obersteinbach und der Mitgliederehrung

erreicht die Keglerkerwa ihren Hohepunkt.  Catering:  Uwe Brendel, Markt Taschendorf.

 

 

 

 

 

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